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Johannes der Täufer    /    Profil eines Propheten    /     von Agnus D. - anno domini  2004      /     Index

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Die Mission des Asketen und sein Wirken am Jordan

 

 

Mk 1,3 Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet seine Pfade eben!» Mk 1,4 So begann Johannes in der Wüste, taufte und predigte eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. Mk 1,5 Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und alle Bewohner von Jerusalem, und sie alle wurden im Jordan von ihm getauft, wenn sie ihm dabei ihre Sünden bekannten. Mk 1,6 Johannes aber war bekleidet mit Kamelhaaren und trug einen ledernen Gürtel um seine Lenden und aß Heuschrecken und wilden Honig.

 

Johannes kündigt Jesus an

 

 

Mk 1,7 Und er predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der stärker ist als ich, für den ich nicht gut genug bin, gebückt seinen Schuhriemen aufzulösen. Mk 1,8 Ich habe euch mit Wasser getauft; er aber wird euch mit heiligem Geiste taufen. 

 

Johannes tauft Jesus

 

 

Mk 1,9 Und es begab sich in jenen Tagen, dass Jesus von Nazareth in Galiläa kam und sich von Johannes im Jordan taufen ließ. Mk 1,10 Und alsbald, da er aus dem Wasser stieg, sah er die Himmel zerrissen und den Geist ähnlich wie eine Taube auf ihn herabsteigen. Mk 1,11 Und eine Stimme erscholl aus dem Himmel: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden!

 

Jesus führt anfangs noch die Mission des Täufers fort

 

 

Mk 1,14 Nachdem aber Johannes überantwortet worden war, da kam Jesus nach Galiläa und er verkündete dort das Evangelium vom Reiche Gottes Mk 1,15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe: Tut Buße und glaubet an das Evangelium!

 

Jesus wird deshalb von Herodes für Johannes gehalten

 

 

Mk 6,14 Und der König Herodes hörte das (denn sein Name ward bekannt), und er sprach: Johannes der Täufer ist von den Toten auferstanden; darum wirken die Wunderkräfte durch ihn! Mk 6,15 Andere aber sprachen: Es ist Elia; wieder andere: Es ist ein Prophet oder wie einer der Propheten. Mk 6,16 Da es also Herodes hörte, sprach er: Es ist Johannes, den ich enthauptet habe; der ist [von den Toten] auferstanden! Mk 6,17 Denn er, Herodes, hatte ausgesandt und Johannes greifen und ihn im Gefängnis binden lassen, wegen Herodias, des Weibes seines Bruders Philippus, weil er sie zur Frau genommen hatte.

 

Johannes forderte bei Herodes sein Schicksal heraus weil er sich in der Obhut Gottes wähnte

 

 

Mk 6,18 Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Es ist dir nicht erlaubt, deines Bruders Weib zu haben! Mk 6,19 Herodias aber stellte ihm nach und wollte ihn töten, und sie vermochte es nicht. Mk 6,20 Denn Herodes fürchtete den Johannes, weil er wusste, dass er ein gerechter und heiliger Mann war, und er bewachte ihn und gehorchte ihm in manchem und hörte ihn gern. Mk 6,21 Als aber ein gelegener Tag kam, da Herodes seinen Großen und Obersten und den Vornehmsten des galiläischen Landes an seinem Geburtstag ein Gastmahl gab, Mk 6,22 da trat die Tochter der Herodias herein und tanzte. Das gefiel dem Herodes und denen, die mit ihm zu Tische saßen. Da sprach der König zu dem Mädchen: Erbitte von mir, was du willst, so will ich es dir geben! Mk 6,23 Und er schwur ihr: Was du auch von mir erbitten wirst, das will ich dir geben, bis zur Hälfte meines Königreichs. Mk 6,24 Da ging sie hinaus und sprach zu ihrer Mutter: Was soll ich erbitten? Diese aber sprach: Das Haupt Johannes des Täufers! Mk 6,25 Und alsbald ging sie eilends zum König hinein, bat und sprach: Ich will, dass du mir gäbest jetzt gleich auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers!

 

Herodes lässt Johannes nur widerwillig enthaupten

 

 

Mk 6,26 Da ward der König sehr betrübt; doch um des Eides und um derer willen, die mit ihm zu Tische saßen, wollte er sie nicht abweisen. Mk 6,27 Und der König schickte alsbald einen von der Wache hin und befahl, sein Haupt zu bringen. Mk 6,28 Dieser ging hin und enthauptete ihn im Gefängnis und brachte sein Haupt auf einer Schüssel und gab es dem Mädchen, und das Mädchen gab es seiner Mutter. Mk 6,29 Und als seine Jünger es hörten, kamen sie und nahmen seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.

 

Jesus beginnt sich von Johannes zu distanzieren

 

 

Mk 8,28 Sie antworteten: Die einen sagen, du seiest Johannes der Täufer; und andere, du seiest Elia; andere aber, du seiest einer der Propheten. Mk 11,30 War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir! Mk 11,32 Sollen wir aber sagen: «Von den Menschen?» - da fürchteten sie das Volk; denn alle hielten dafür, dass Johannes wirklich ein Prophet gewesen sei.

 

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